50 Tipps für mehr Kunden

So gewinnst du deine ersten Kunden in der Hundebranche

„Es gibt doch schon so viele, ich werde es nie schaffen..?“
„Bin ich überhaupt dafür geeignet..?“
„Soll ich wieder etwas Neues starten.?“
„Wie komme ich an meine Kunden..?“

Uff… so viele Fragen, so viele Ängste, …. Die Angst sich selbstständig zu machen kann ich gut nachvollziehen.
Bei mir ist es jetzt 3 Jahre her, seitdem ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe. Hundeernährungsberater gab es schon damals mehr als genug. Der Markt war sozusagen „übersättigt“. Aufgehalten hat mich das aber nie.

Ich persönlich habe dazu eine etwas kitschige Einstellung.
Ich glaube, dass in jedem von uns eine Bestimmung schlummert. Eine Berufung, eine Leidenschaft. Und ich denke, wenn wir unser wahren Bestimmung folgen, dann werden wir auch erfolgreich mit dem was wir tun.
Es gibt tausende erfolgreicher Sänger auf dieser Welt. Und es gibt Millionen Menschen die gerne Musik hören. Für jeden ist genug vom Kuchen dar. Auch DU kannst der nächste Star am Hundemarkt werden.

Ich teile mit dir meine 50 Ideen wie du deine ersten Kunden gewinnen wirst! Baue dein Unternehmen langsam auf, nutze moderne Tools, sei offen für neue Menschen, denke positiv und bleib dir selbst treu.

Tipp 1 – 2: Dein Unternehmen 

1. Sichere dich ab!

Wie heißt es oft so schön? No risk, no fun. Aber meiner Meinung nach hört sich der Spaß bei der Selbstständigkeit auf. Wer entspannt und selbstbewusst Kunden gewinnen möchte, braucht eine innere Ruhe. Spare dir vorab einen Geldpolster an, bevor du deinen jetzigen Job wirklich kündigst. Ich weiß, das ist nicht immer leicht. Während sich die einen mit einem fünfstelligen Polster in die Selbstständigkeit begeben, setzen wieder andere drum alles auf eine Karte… Mein Tipp? Greif zu einem Zettel und rechne dir deine monatlichen Fixkosten aus. Damit meine ich Miete, Strom, Essen, Hundefutter, etc, – einfach alles, was monatlich fix anfällt. Das ist also die Summe, die du monatlich zum Leben brauchst. Multiplizierst du diese Summe dann mal 6 weißt du, weißt du, wie viel du in einem halben Jahr für deine Fixkosten ausgibst. Diese Summe ist meiner Meinung nach ein guter Polster für den Start. Auch wenn die Aufträge ausbleiben hast du ein halbes Jahr deine Fixkosten gedeckt und kannst gleich viiiel viiiiel entspannter deinen Traum verwirklichen. 😉

2. Mache einen Jahresplan.  

Über diesen Tipp könnte ich glatt ein ganzes Buch schreiben! 🙂 Kunden gewinnen geht nicht von heute auf morgen. Dafür braucht es Zeit, Geduld, aber vor allem einen Plan. Diesen Plan lassen viele Selbstständige in der Hundebranche leider aus und wundern sich im Endeffekt, warum ihr Business nicht floriert. Ein optimaler Jahresplan enthält folgendes: (1) IST-Status: Wie viel Gewinn hast du bis jetzt mit deiner Selbstständigkeit gemacht? Wie viele Kunden hast du? Welche Leistungen bietest du an? (2) Ziele: Wie viel Gewinn möchtest du am Ende des Jahres gemacht haben? Wie viele Kunden brauchst du dafür? Wie viele Kunden brauchst du dafür monatlich? (3) Maßnahmen: Was kannst du dafür tun, um die fehlende Anzahl an Kunden zu erreichen? Was kannst du bestehenden Kunden anbieten, damit sie mehr Leistungen von dir in Anspruch nehmen? (4) Budget: Wie viel Werbebudget (etc.) hast du monatlich zur Verfügung? (5) Kontrolle: Wirf monatlich einen Blick auf deinen Jahresplan. Läuft alles nach Plan? Wie viele Kunden und wie viel Gewinn fehlt dir noch?

Behalte immer die Kontrolle über dein Unternehmen. Das ist ganz wichtig. 🙂

Tipp 3 – 8: Sei vorbereitet 

Es kann immer soweit sein! Jetzt, gleich, morgen oder in einer Woche. Dein Wissen oder dein Angebot kann immer gefragt sein. Sich optimal vorzubereiten wirkt professionell und schafft Vertrauen. Wie in Tipp 2 schon erwähnt: Behalte dein Unternehmen immer unter Kontrolle. Nur so, kannst du dich vor bösen Überraschungen schützen und als Unternehmerin wachsen! 🙂

3. Flyer auflegen

Flyer in der Hundebranche sind das A & O. Investiere ein bisschen Geld in eine gute Grafikerin, damit deine Flyer auch richtig peppig sind. Ich rate meinen Seminarteilnehmerinnen auch zu einer Corporate Identity. Das ist sozusagen der Look, das einheitliche Gefühl von deinem Unternehmen, dass dich von anderen unterscheidet. Bei mir ist es zum Beispiel das Grün, die kirtzelige Schrift und mein Logo. Sobald du also Flyer hast: Raus damit! Leg sie auf, überall wo du nur hinkommst! In Futtershops, beim Tierarzt, in Hundepensionen oder im Supermarkt. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, sich offline sichtbar zu machen. & nein, denk nicht dran, dass sie es sowieso nicht auslegen wollen. Wie wir alle wissen, ist fragen mit keinen Kosten verbunden. Versuch es einfach

4. Kein Gassi gehen ohne Visitenkarte! 

Trage immer eine Visitenkarte mit dir mit, denn du weißt nie wann sich eine Chance ergeben könnte. Ja, mir ist es schon mal passiert, dass ich einen interessierten Hundemenschen auf einem Gassigang getroffen habe. Natürlich hatte niemand von uns ein Handy mit. Schön blöd. Aber gott sei Dank habe ich eine meiner Visitenkarten in meiner Jackentasche gefunden. 😉 Bis heute ist die liebe Susanne eine treue Kundin von mir!

5. Sprich die Sprache deiner Kunden.

Ein ganz wichtiger Punkt. Es nutzt nichts hochwissenschaftlich zu schreiben und zu sprechen, wenn es das Gegenüber überhaupt nicht aufnehmen und (noch viel wichtiger) verarbeiten kann. Höre zu und zeig, dass du sie verstehst indem du ihre Sprache sprichst. Einfach locker und lässig. 🙂 Bei meinem aller ersten Vortrag in einem Barfshop ist mir dieser Fehler indirekt passiert… Ich war mega nervös, habe mich in der Früh fein rausgeputzt, bin in meine Stöckelschuhe geschlüpft und ab in den Barfshop gefahren… War dann ziemlich peinlich. Während alle Teilnehmer entspannt in Jean & Jogginghose gekommen sind, sah ich in meiner schöneren Kleidung ziemlich blöd aus.

6. Zeig was du kannst!

Du darfst stolz auf dich sein und deine Expertise nach außen tragen. Erwähne im Gespräch mit potentiellen Neukunden die wichtigsten Ausbildungen, die du bereits absolviert hast. Das ist nicht angeberisch sondern professionell. Damit du Neukunden gewinnst, ist es wichtig deinen Kunden auch davon zu erzählen, was du eigentlich machst! Hier scheitert es leider schon bei vielen. Mein Tipp? Bereite dir einen sogenannten Elevator-Pitch vor. Der Eleveator-Pitch besteht aus 2-3 kurzen Sätzen die in maximal 40 Sekunden beschreiben, (1) was du beruflich machst, (2) wie deine Leistung deinen Kunden hilft und (3) warum dir deine Berufung am Herzen liegt. Hast du diese Sätzchen einmal vorbereitet, kannst du sie immmmmer wieder nutzen – und deine Neukunden von dir überzeugen. 😉

7. Informiere dich über deine Zielgruppe.

Wie alt ist dein Traumkunde, welche Interessen hat sie, woher kommt sie, ist sie online oder offline unterwegs, was ist ihre Vorlieben und wo kauft dein Traumkunde gerne ein? Darf ich vorstellen: der sogannente Kundenavatar. Der Kundenavatar ist ein Werkzeug aus dem Marketing. Viele Unternehmen erstellen vorab einen fiktiven „Traumkunden“ der ihr Produkt dann schlussendlich kaufen soll. Wo ist der Traumkunde erreichbar? Welche Werbung könnte er sehen? Umso genauer du deinen Traumkunden in deinen Gedanken erstellst, umso eher kannst du das optimale Angebot für ihn erstellen und ihn erreichen.

8. Gratis Goodies anbieten.

Jeder mag Geschenke. Es muss gar nicht groß sein. Eine Kleinigkeit genügt, um im Gedächtnis zu bleiben. Stifte, Blöcke, Säckchen oder Clicker, die du mit deinem Logo und deiner Telefonnummer verschenken kannst, kann dir deine ersten Kunden bringen. Goodies sind also nicht zu unterschätzen! 🙂

Tipp 9 – 17: Informiere & bleibe informiert

Deine Kunden werden dir dankbar sein, wenn du dein Wissen mit ihnen teilst. Ob online oder offline – gehe offen mit deinem Wissen um. Natürlich sollten es stets aktuelle Informationen sein.

 

9. Teile dein Wissen!

„Zuerst muss der Kunde bezahlen, bevor er mein Wissen bekommt.“ Jeeeiin…. Damit der Kunde überhaupt dein Kunde wird, ist es wichtig ihn von deinem Wissen zu überzeugen. Manche Persönlichkeiten schaffen das ganz allein mit ihrem extrovertierten Auftreten. Ich zeige meinen Neukunden lieber, dass ich mich auskenne. Einträge auf der Facebookseite oder eine E-Mail mit den TOP Infos der Branche zeigt nicht nur, dass du dich beständig mit den Hundethemen auseinandersetzt, sondern auch dass du offen bist, Wissen zu teilen.

10. Bleib am Laufenden! 

Die Hundebranche schläft nie. Wer in diversen Facebookgruppen unterwegs ist, weiß das auch. 😉 Es ist wichtig, dass du ständig am Laufenden über Trends & Chancen deiner Branche bleibst. Ich persönlich habe einen fixen Tag in der Woche, an dem ich nichts anderes mache als mich weiterzubilden. Lies Bücher, abonniere wichtige Magazine und scroll dich durch Facebookgruppen. Es zahlt sich am Ende des Tages immer aus…

11. Besuche Messen und andere Veranstaltungen

… um neue Produkte kennen zu lernen und auch neue Bekanntschaften zu machen. Du kannst dein Netzwerk aufbauen und sogar neue Freundschaften knüpfen. Auf Messen wird es nie langweilig. Die Termine sollten also unbedingt in deinem Kalender stehen!

12. Schau dir Werbungen an!

JA, genau – wie machen es denn die anderen? Eine Analyse deiner Mitstreiter kann hilfreich sein. Wie du selbst für dein Unternehmen Werbung machen kannst, dazu kommen wir weiter unten.

13. Inserate – ob online oder offline!

Ein Inserat in einer Zeitschrift kann Kunden bringen. Natürlich wäre hier eine Zeitschrift die sich mit Hundethemen beschäftigt logischer ABER auch in anderen Zeitschriften könnte es interessant sein, ein Inserat zu schalten. Und da spreche ich aus persönlicher Erfahrung.

14. Tag der offenen Tür.

Klingt im ersten Moment ein wenig eigenartig? Nein – Menschen nutzen solche Chancen gerne das Unternehmen besser kennenzulernen. Sich unverbindlich eine Hundeschule anzusehen oder bei einem Glas Sekt das Hundefuttersortiment zu begutachten, kann Stammkunden gewinnen. Also ich gehe sehr gerne zu solchen Events. Falls du also ein Büro beziehst, lade Freunde & Bekannte zu einer Eröffnungsfeier.

15. Sprich mit Freunden über deine Tätigkeiten.

Freunde sind oftmals die ehrlichsten Menschen, die wir um uns haben. Höre genau hin was sie zu sagen haben. (Du darfst natürlich auch filtern, aber betrachte deine Ziele aus verschiedenen Blickwinkeln – dabei helfen Freunde meistens sehr gut).

16. Nutze bestehende Kontakte

Ob Freunde, Familie oder alte Arbeitskollegen. Nutze deine Kontakte. Geh deine Telefonliste am Handy durch und sprich mit vielen Menschen über dein neues oder auch bestehendes Unternehmen.

Tipp 18 – 23: Kooperieren statt dominieren! 

18. Zusammenarbeiten. Bitte. 

Ellbogen einschieben. Ach hierzu könnte ich Bücher schreiben. Fang ja nicht an, deine Kollegen als Konkurrenten zu sehen. Sprich offen mit Branchenmitgliedern. Oft entstehen enge Freundschaften, gemeinsame Ideen und Kooperationen. Einer meiner besten Freundinnen ist selbstständige Hundetrainerin! Suchen meine Kunden gerade nach einer guten Trainerin, empfehle ich meine liebe Jana sehr gerne weiter. Auch so kannst du zu neuen Kunden kommen.

19. Pflege deine Kontakte. 

Du hattest ein nettes Gespräch auf einer Messe? Einmal ist keinmal. Schreib die Person an und zeig Interesse. Auch wenn sie dir nicht antwortet – versuche es in 2-3 Wochen nochmal. Vielleicht klappt es ja dann.

20. Stelle Fragen. 

Viele erfolgreiche Unternehmer hatten einen Begleiter, einen Mentor, der ihnen zum Erfolg verholfen hat. Stell Hundetrainern oder Ernährungsberater, die bereits länger im Business tätig sind Fragen. Tausch dich aus. Lerne aus Erfahrungen der anderen. Nur wer Fragen stellt, erhält auch Antworten.

21. Tritt Vereinen bei. 

Kennst du Verein oder andere Interessensgemeinschaften in deinem Umfeld? Ein Einschreiben in einen Verein bietet Vorteile sich zu vernetzen und auszutauschen. Die Reichweite kann neue Kunden bringen – und auch Freunde.

22. Empfehle Kollegen weiter. 

Psst. Jetzt verrate ich dir einen alten Networking-Trick. Viele Unternehmer denken es geht bei Events darum, so viele Menschen wie nur möglich kennen zu lernen, um neue Kunden zu gewinnen. Das aber ist falsch! Wichtig ist es zu zuhören. Mit welchem Problem kämpft dein Gegenüber? Kannst du ihm helfen es zu lösen? Was bietet dein Gegenüber an? Vielleicht kennst du jemanden, der genau nach so einer Person gerade sucht. Empfehle deine Kollegen weiter. Sie werden dir dankbar dafür sein und alles dafür tun, auch dir einen Gefallen zu erweisen.

23. Verlinke deine Kooperationspartner

Du arbeitest bereits mit Kollegen aus er Branche zusammen? Wunderbar! Dann stelle sie doch auf deine Website und empfehle sie weiter. Nur so können wir alle gemeinsam wachsen. Außerdem zeigst du, dass du aktiver Teil der „Szene“ bist. Wir bei der Dogtisch Academy haben sogar eine eigene Seite dafür. (Hier klicken).

Tipp 24 – 33: Social Media & Internetauftritt

Seien wir uns ehrlich – Heutzutage ein Unternehmen zu führen und dabei nicht online präsent zu sein, ist unmöglich! Wenn ich jemanden online suche und nicht finde, habe ich ein komisches Bauchgefühl. Ja, klar es gibt auch die ältere Generation, die sich damit nicht auseinandersetzen möchte. Doch ich verrate euch ein kleines Geheimnis. Die meisten von uns nutzen Google, Facebook oder andere Kanäle um sich im Vorfeld über Angebote zu informieren. Online einen guten Auftritt zu haben, ist essentiell. Hab’ keine Angst vor Sichtbarkeit!

24. Erstelle eine Facebook-Seite

Ohne Facebook geht es nicht mehr. Erstelle eine Facebook-Seite und poste täglich mindestens 1x. Mache Fotos von dir bei Kundenterminen oder teile dein Wissen rund um dein Spezialgebiet. Ab und zu kannst du auch ein paar lustige Sachen posten. damit ein bisschen Schwung in die Seite kommt. 😉 Vergiss nicht, auch deine Angebote & Leistungen über Facebook vorzustellen. Ich persönlich überlege mir für meine Facebook-seiten immer Wochenthemen. Das hilft mir dabei, eine klarere Linie zu posten.

25. Nutze Facebook-Gruppen

Hier ist deine Zielgruppe bestimmt aktiv! 😉 Teile Rezepte mit in Gruppen und erwähne ganz nebenbei, dass du selbstständige TIerernährungsberaterin bist. Oft suchen Gruppen-Mitglieder auch nach Ratschlägen bei diversen Problemen. Kannst du ihnen helfen? Dann hinterlasse ein Kommentar oder schreibe ihnen direkt eine Nachricht. Wichtig ist nur, dass du die jeweiligen Gruppenregeln beachtest. Website rein posten & fertig spielt es leider nicht.
26. Erstelle eine Website

26. Erstelle eine Internetseite!

Es gibt viele Seiten mit denen man bereits selbstständig eine Internetseite erstellen kann! JA – Es dauert eine Weile und man darf nicht zu schnell aufgeben, doch eine gute Internetseite, wird dir Kunden bringen! Meine Website laufen alle über das System „WordPress“, das kostenlos ist. Hier gibt es viele kostenlose Erweiterungen, mit denen du deine Website aufpäppeln kannst. Es gibt hier auch einige Design-Vorlagen die du nutzen kannst. Außerdem ist WordPress ein ziemlich beliebtes Tool. Solltest du mal Hilfe brauchen, findest du auf Google zu jedem Problem rasch eine Lösung. Das ist (für mich zumindest) besonders wichtig. 😉

27. Starte einen Blog!

DIY Beiträge kommen immer gut an. Tob dich aus, erzähl aus deinem täglichen Leben und teile spannende Inhalte mit deinen Kunden und Lesern. Falls dir Schreiben nicht so liegt, wäre auch ein VIdeo-Blog eine coole Idee. Oder ein Podcast? Je nachdem wie du dich wohler fühlst, kann ein Blog dir sehr schnell und leicht eine gute Reichweite liefern.

28. Schalte Google Adwords

Was das ist? Google Adwords sind Werbeanzeigen auf Google. Du wolltest mit deiner Website schon immer auf Platz 1 der Googlesuche sein? Mit den sogenannten Adwords ist das möglich. Ich empfehle dir hier einen Experten zu engagieren. Werbeanzeigen auf Google zu schalten ist eine eigene Kunst. Bevor du also viel Geld zum Fenster raus wirfst, such nach einem Experten dir dabei hilft.

29. Sei allen einen Sprung voraus – mit Instagram

Instagram wird das neue Facebook. In 2-3 Jahren wirst du an meine Worte denken! 🙂 Noch sind nur wenige Selbstständige auf der Plattform. Falls du also allen anderen einen Sprung voraus sein möchtest, empfehle ich dir jetzt mit Instagram zu starten. Auch auf meiner To-Do List steht ein eigener Instagram-Account den ich diesen Frühling starten werde.

30. E-Mail Marketing IST WICHTIG!

Newsletter funktionieren! E-Mails funktionieren! Ich weiß, ich weiß. Ich muss es mir ständig anhören. „Emails funktionieren nicht. Keiner liest gerne E-Mails.“.. doch das stimmt nicht. Über persönlich geschriebene Zeilen freut sich schließlich jeder. Also unterschätze E-Mail Marketing bitte nicht. DU kannst per E-Mail über neue Leistungen oder Angebote informieren, deine Website, deine Facebookseite, etc. Wichtig ist nur, dass du auf die Datenschutzbestimmungen achtest.

31. Automatisiere deine Prozesse

Hast du dich bereits für die Online-Ausbildung zum Hundeernährungsberater eingetragen? 😉  Gleich nach deiner Anmeldung bekommst du eine Willkommens-Mail von mir. Diese wird automatisch ausgesendet. Täglich tragen sich 30 – 40 Personen für die Warteliste ein. Würde ich diese E-Mail händisch verschicken, würde ich einfach nicht nach kommen und hätte wohl nie wieder Zeit für meinen Balou. Nutze deine Zeit weise! Es gibt Tools, die dir einiges an Arbeit mit deinem Internetauftritt abnehmen. Deine Zeit ist kostbar.

32. Mache Webinare!

Kunden wollen ortsunabhängig informiert werden. Webinare sind eine moderne Möglichkeit, die du auf jeden Fall nutzen solltest. Du kannst damit sehr viel an Reichweite generieren. Oder du nutzt die Live-Funktion von Facebook. Ich persönlich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Mir macht das Labbern vor der Kamera einfach Spaß!

33. Wie wäre es mit einem Gewinnspiel? 

Wer schreibt sich nicht gern zu einem Gewinnspiel auf Facebook ein? Ein Gewinnspiel, ist es gut gewählt, kann dir neue Fans bringen, die du mit deinen Inhalten zu Kunden gewinnen kannst. Also für beide Seiten ein „win – win“ Situation.

Tipp 34 – 50: Bleibe dir selbst treu!

Tja, wir sind fast am Ende des Artikels. Aber bevor ich dich raus lasse, in die Weite der Hundebranche, darfst du bitte eines nie vergessen: Du selbst bist das wichtigste Glied in deinem Unternehmen! Nur wenn du an dich selbst glaubst und deine Ziele mit Freude beständig verfolgst, wirst du deinen Erfolg spüren. Dein Wohl geht über das Wohl aller anderen. Vergiss das nie.

34. Glaube an dich selbst!

Was bringt es dir, dich klein zu machen und dich nicht zu wertschätzen? Genau – gar nichts. Lerne dich selbst ernst zu nehmen und dir selbst zu glauben. Menschen die an sich selbst glauben, strahlen Selbstbewusstsein und Kompetenz aus. Ein wichtiger Faktor um deine ersten Kunden zu erreichen. Denke positiv! Sei ein Optimist. Du kannst alles schaffen! Wenn du negativ denkst, wird auch nichts Positives in deinem Leben passieren. Positive Gedanken ziehen positive Menschen an, sei ein Anziehungspunkt für neue Kunden.

35. Sei offen für Neues!

Probiere dich selbst aus. Komm aus deiner Komfortzone hinaus. Lerne aus deinen Fehlern, aber mach’ weiter, um deinen Kunden gute Produkte anzubieten.

36. Sei hartnäckig, aber freundlich.

Gehe mit großer Wertschätzung mit deinen Mitmenschen um. Hartnäckig zu sein, muss nicht heißen jemanden ständig und ununterbrochen zu nerven. Hinterfrage konkret und stelle geschlossene Fragen (Ja/nein) um ein Thema für dich und auch dein Gegenüber abschließen zu können. Andernfalls kann es passieren, dass du in der Luft hängen bleibst.

37. Hab Spaß!

Wer seinen Job liebt, wird nie wieder arbeiten müssen. Denke immer daran zurück, wieso du Ernährungsberater werden wolltest. Visualisiere diesen Gedanken, um deinem Ziel näher zu kommen und halte an ihm fest, denn er treibt dich an! Der erste Kunde kommt dann fast wie von allein.

38. Sei du selbst – Zeige wie du wirklich bist. 

Und behalte im Hinterkopf. Dass Macken Menschen sympathisch machen. Du musst nicht perfekt sein, denn niemand ist es. (auch wenn es manchmal so erscheint, jeder hat einen oder sogar zwei schlechte Tage)

39. „Just do it“ –

Zu viel nachdenken hemmt. Du hast einen Traum – dann leb ihn mit allem was möglich ist. Träume weiter, verfolge dein Ziel. Du bist niemals zu alt, zu klein, zu groß oder zu jung, um einen großen Kundenstamm aufzubauen. Ich wurde die erste Hälfte meiner Berufslaufbahn gefragt, ob ich mich bereit dafür fühle, selbstständig zu sein und ich habe immer lautstark JA geschrien. Es ist deine Entscheidung und dein Leben. Lebe deinen Traum, hilf anderen Hunden zu einem artgerechten Leben.

40. Sei deinen Kunden dankbar,

dass sie dein Angebot in Anspruch nehmen. Ein ganz wichtiger Punkt. Wenn dein Kunde spürt, dass du ihn wertschätzt, wird er wieder und wieder kommen. Nur dank ihnen dürfen wir unseren Beruf auch wirklich ausüben. Würden Hundebesitzer kein Verlangen nach einer artgerechten Fütterung haben, würden sie unsere Hilfe nicht in Anspruch nehmen wollen.

41. Sei flexibel und gehe auf Kundenwünsche ein.

Anpassungsfähigkeit ist in der heutigen Zeit ein Muss. (natürlich in Grenzen und ich übertreibe hier bewusst) Trage deinen Kunden auf Händen und gib ihnen eine tolle Zeit während der Beratung.

42. Keine Angst vor Kritik – Nimm es nicht persönlich!

Nimm es nicht persönlich und schöpfe daraus Kraft. Es wird immer wieder Menschen geben, die negative Kritik an dir ausüben. Freu dich, denn so darfst du lernen und siehst Dinge, die du eventuell noch gar nicht erkannt hast.

43. Selbstbewusst sein!

Du bist der Experte, verhalte dich auch so.

44. English? Denke groß und über Grenzen hinweg.

Denke groß und über Grenzen hinweg. Vielleicht bist DU der nächste große Hundetrainer, der Hallen voller Menschen füllen wird. Deine Kunden könnten sich auch außerhalb deiner offline Kapazitäten befinden. Heutzutage ist mit den Online-Möglichkeiten kaum eine Tür verschlossen. Umso schöner ist es, wenn Kunden aus aller Welt zu dir kommen.

45. Sei dein eigener Kunde!

Würdest du dein Angebot selbst kaufen? Glaubst du überhaupt an das was du verkaufst?

46. Bedränge nicht!

Du hast das Gefühl andere belehren zu wollen? Achtung – ganz schlechte Idee. Versuche niemanden dein Angebot aufzudrängen. Versuche Menschen nicht zu überreden, gehe auf ihre Zweifel und Probleme ein und hinterfrage warum sie so denken. Auch wenn es anfangs schwierig ist es zu glauben, nicht jeder kann dein Kunde werden.

47. Geduld!

Schritt für Schritt – Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Denke nachhaltig und steigere dich langsam aber stetig.

48. Weiterbildung ist das A und O

Wissen ist Macht – Nutze jede Möglichkeit dich weiterzubilden.

49. Sei erreichbar und offen.

Ja – dazu gehört es auch manchmal an den Wochenende für besorgte Hundebesitzer erreichbar zu sein. Sonntags um 7:00uhr Nachrichten zu erhalten gehört dazu.

50. Klar und deutlich

Klar und deutlich – Sprich mit deinen Kunden klar und deutlich. Kein Blablabla..ehrliche Worte und auf den Punkt kommend punktet bei Menschen. Passe bei der Formulierung deiner Angebote darauf auf, konkret zu werden. Schweife nicht zu weit aus und gehe auf die Bedürfnisse deiner Kunden ein. Wecke in ihnen den Wunsch an deiner Beratung interessiert zu sein.

Zusammengefasst: 

Viele Wege führen nach Rom. Es gibt unzählig viele Möglichkeiten neue Kunden zu gewinnen. Ziel meines Artikels war es eher dir aufzuzeigen, dass diese Möglichkeiten quasi endlos sind. Es ist gut und normal Angst vor der Selbstständigkeit zu haben. Aber in Kombination mit Leidenschaft, Mut und ausreichend Willen, kann jeder in der Hundebranche erfolgreich werden.

Ich wünsche dir auf deinen Weg alles, alles Gute!

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Über die Autorin, Paulina Adamczyk

Seit über 3 Jahren helfe ich als selbstständige Tierernäherungsberaterin Hunden zu mehr innerem Wohlbefinden – durch artgerechte Ernährung und die Kraft von Heilkräuter, Vitalpilzen und Aromaölen. Keine leichte Mission. Denn jeder von uns und auch unserer Lieblinge hat besondere Ansprüche. Jeder Topf hat seinen Deckel – und jeder Hund seinen Napf! 😉 Daher liegt es mir am Herzen, Hunde mit artgerechter Ernährung zu unterstützen und Frauchen & Herrchen aufzuklären.

4 Kommentare

  1. Sehr viel Stoff zum Nachdenken; danke dafür.

    Antworten
    • Liebe Monika,

      Sehr gerne, solltest du noch Fragen haben oder einen Austausch suchen, kannst du dich jederzeit melden.

      Alles Liebe,
      Paulina A.

      Antworten
  2. vielen Dank Paula für den sehr informationsreichen Lesestoff.

    Antworten

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