Mein Weg durch Balous Magen-Darm Hölle...

und mit welchen Vitalpilzen ich ihn wieder aufgepäppelt habe

Ihr kennt uns nun schon so gut, begleitet uns täglich und seid auch für uns mal da wenn wir wieder ENERGY benötigen. Und genau aus diesem Grund möchte ich mit euch unsere persönlichste Geschichte teilen.

Mr. Balonik ist jetzt 3,5 Jahre alt. Gesund. Aktiv. Fidel.

Das war nicht immer so.

 

Wie alles begann:


Alles begann an einem Samstagvormittag im März, als wir Mr. Balonik gerade erst zwei Wochen bei uns hatten.

Ich musste in der Früh in den Stall zum Pferd rausfahren.
Das Herrchen, ist mit dem noch sehr kleinen Knirps zu Hause geblieben.
Am Pferd sitzend, habe ich einen Anruf erhalten.
„Paulina komm bitte ganz schnell nach Hause. Balou geht es nicht gut.“

In meinem Bauch wurde es ganz flau.

Zu Hause angekommen, habe ich einen sehr apathischen Balou und ein sehr beunruhigtes Herrchen angetroffen. Ich habe Balou in seine flauschige Decke gepackt, das nervöse Herrchen vor lauter Stress fast vergessen und wir sind zum Tierarzt gedüst.

Dort angekommen gab es zuerst eine Nackeninfusion und ein paar Spritzen.
Was das genau war, kann ich jetzt nicht mehr sagen. Ich war so besorgt.

Balou war sehr müde und schlapp, doch wir durften ihn mit nach Hause nehmen.

Wir sollten uns regelmäßig telefonisch melden und ihn ganz genau beobachten.
Mitgegeben hat uns die Ärztin (die ich übrigens bei akuten Magen – Darm – Störungen jederzeit weiterempfehlen würde) unter anderem eine Spritze, mit der wir Balou alle 30min Flüssigkeit zuführen mussten.

 

Angst.

 

Ich kann mich an jeden einzelnen Moment dieses Tages noch ganz genau erinnern.
Balou ist in unserem Wohnzimmer in der Ecke auf seinem Polster gelegen und war bis zu seinen Ohren eingekuschelt. Alle 30 Minuten gab es die Spritze mit etwas Flüssigkeit.
Wir haben versucht ihn mit unseren Sorgen nicht zu sehr zu verunsichern und ihn schlafen und ausruhen gelassen.

Dann war es wieder so weit. Die Flüssigkeitszufuhr.
Ich habe lauwarmes Wasser mit der Spritze aufgezogen, bin zu ihm hin, habe ihn gestreichelt und wollte ihn ein bisschen aufheben.
Er war so müde, dass es ihm schwer gefallen ist, sich zu bewegen.

 

Es rührte sich nicht.

Mein Gefühl in diesem Moment?

Unbeschreiblich.

 

Innerlich habe ich gezittert.
Aus Reflex habe ich ihn genommen und richtig gerüttelt.

Ob das richtig war? Wahrscheinlich schon, denn er ist zu sich gekommen.
Ich habe ihm die Flüssigkeit gegeben und ihn aus seinem Bettchen gelockt.
Er sollte sich ein bisschen bewegen.

Ab diesem Zeitpunkt habe ich ihn alle 10min abgetastet.
Ich wollte ihn nicht verlieren.
Nicht jetzt. Nicht wo wir uns noch gar nicht richtig kennenlernen konnten.
Die Stunden vergingen und Balou hat sich nur ganz langsam wieder erholt.
Am nächsten Tag waren wir nur zum Lösen draußen.
Am dritten Tag konnte er schon ein paar Meter laufen.
Schritt für Schritt erholte er sich. Doch das Abenteuer ging jetzt erst richtig los.

Was war denn das für eine Krankheit überhaupt?

 

Ich fange ganz vorne an.
Mr. Balonik ist mit 14/15 Wochen zu uns gekommen.
Er war zuvor bei einer Tierschützerin.
Dort durfte er seine ersten Wochen mit seinen Geschwistern verbringen, bis er dann auf eine Pflegestelle gekommen ist.

Noch bevor er bei uns war, hieß es öfters, er sei eher ein Einzelgänger.
Er geht lieber seinen eigenen Weg.

 

Balou zog bei uns ein.
Nachts war er etwas anfangs immer sehr unrund – wir haben es allerdings auf die Umstellung geschoben.Was uns sehr negativ aufgefallen ist, war dass er ungewöhnlich viel Gras und Kot gefressen und es immer wieder erbrochen hat.

Langsam habe ich angefangen sein Futter umzustellen, da er das Trockenfutter, mit dem er zu uns gekommen ist, merklich nicht vertragen hat.
Es wurde schnell besser.
Kein Erbrechen, kein Durchfall.
Er wirkte fit und gesund.

Dann war die letzte Teil – Impfung der Grundimmunisierung dran. Wir sind zur Ärztin unseres Vertrauens gefahren, haben Balou untersuchen lassen.
Es hieß, alles sei OK. Wir können impfen. 3 Tage später war der akute Vorfall.
Impfreaktion? – Die Ärztin meinte: „Nein, unmöglich!“
Ich sage – da besteht eine sehr deutliche Verbindung.

Sein Immunsystem hat die Impfung wortwörtlich nicht ertragen und war deutlich überfordert.

 

Herzlich Willkommen, Magen-Darm Krise!

 

Juckreiz. Schleimiger Durchfall.
Sein Darm war durchlässig geworden.
Ohrenentzündungen.
Die Augen waren dauernd rot und tränten.

Sein ganzer Körper schrie nach Hilfe.

Und ich gab sie ihm.

 

Schritt für Schritt hat sich sein Verdauungstrakt wieder stabilisiert. Ich habe einiges probiert. Gefühlte 100 Bücher gewälzt, in Foren mitgelesen, mich bei Tierärzten erkundigt, und und und… Bis ich eine „Kur“ aus ausgewählten Kräutern, Vitalpilzen & Aromaölen konzipiert habe, um meinem Balou auf die Pfoten zu helfen.

Ich habe wirklich vieles probiert.

Und vieles hat nicht geholfen.

 

Was meinem Balou vielleicht sogar das Leben gerettet hat, möchte ich mit dir im Detail teilen: 

 

Natürliche Hilfsmittel bei Magen-Darm Problemen:

 

Der erste Schritt war es die komplette Fütterung auf selbstgekochte Rationen umzustellen.

Ausgewählte Komponenten werden dabei gekocht und abgekühlt angeboten. Um den Überblick und die volle Kontrolle genauestens zu bewahren, habe ich so wenige Zutaten wie möglich gewählt. Denn je mehr Komponenten ich integriert hätte, desto schwieriger wäre es bei einem Rückfall der Schmerzen gewesen, zu erkennen, wovon es eigentlich stammte.

Die Tagesmenge habe ich auf viele kleine Mahlzeiten aufgeteilt angeboten – er war ja damals noch im Wachstum, also hat er die kleinen Portionen sowieso gebraucht.

 

In den ersten Tagen war mir die Mineralisierung und Vitaminisierung der Portionen egal, hauptsache er erholte sich wieder.

Um Balou von innen zu helfen habe ich mich dazu entschlossen den natürlichen Weg zu gehen. Ich habe mich für Slippery Elm und den Vitalpilz Hericium erinaceus entschieden. Weniger ist manchmal mehr.

Slippery Elm (Ulmenrinde)

… wird als Pulver innerlich angewendet und unterstützt den Körper bei einer gestörter Magen- und Darmfunktion, durch die frei werdenden Schleimstoffe. Wichtig bei der Anwendung von Slippery Elm ist, dass man es nicht in Verbindung mit weiteren Medikamenten einnimmt, da die Wirkung dieser eingeschränkt werden kann.

 Hericium erinaceus,

… auch Igelstachelbart genannt, ist ein Vitalpilz der ebenso Schleimstoffe bildet und Reizungen der inneren Schleimhäute (Darmwand) mildern kann. Um die Wirkung zu verstärken habe ich eine Vit C Quelle ergänzt. Dafür eignet sich die Beere Camu-Camu, aber auch Hagebuttenschalen oder Acerola. Wie genau diese Zusätze wirken, erfährst du in meiner Online – Ausbildung. Kurz gesagt, wirken sie aufgrund ihrer Inhaltsstoffe positiv auf den Verdauungstrakt. Sie helfen von innen.

 

Von Tag zu Tag wurde es besser und schon bald hatten wir unseren glücklichen Balou wieder.
Aber nicht jeder Vitalpilz passt zu jedem Hund. Bevor du also überlegst deinem Vierbeiner den Igelstachelbart zu geben, gibt es viele Dinge, auf die du achten solltest. Hier habe ich noch 3 weitere, allgemeine Tipps bei Darmproblemen:

 

3 Tipps bei Darm-Problemen:

 

  • 1. Schwerverdauliche Leckerlis eliminieren (Sehnen, Ohren, Haut…) Sie belasten den Verdauungstrakt und dieser kann sich nur schwer wieder erholen. Wenn Leckerlis wirklich benötigt werden, lohnt es sich einen Teil der Futterration als schmackhafte Belohnung zu wählen.

 

  • 2. Die passende Fütterungsmethode! Gekochtes Futter wird von den meisten Hunden sehr gut vertragen. JA, es ist aufwändiger als ein Nassfutter zu öffnen und anzubieten, doch glaube mir, dein Hund wird es dir danken! Außerdem hast du dabei die volle Kontrolle und kannst die Komponenten frei wählen!

 

  • 3. Kräuter und Heilpflanzen Wichtig – weniger ist manchmal mehr! Wähle mit Hilfe deines Wissens oder einem Experten die für deinen Hund idealen Kräuter aus. Beispiele für Kräuter und Heilpflanzen, die für den Darm unterstützend wirken: Malve, Eibisch, Gänseblümchen, Lein, Fenchel, Schafgarbe und Pfefferminze.

Hast du Tipps für uns? Oder Fragen?

Wie unterstützt du deinen Vierbeiner bei Magen-Darm Problemen? Oder waren meine Tipps hilfreich für dich? Welche Erfahrungen hast du bereits in dem Gebiet gemacht? Hinterlasse mir doch ein Kommentar.. ich würde mich freuen! 🙂

Über die Autorin, Paulina Adamczyk

Seit über 3 Jahren helfe ich als selbstständige Tierernäherungsberaterin Hunden zu mehr innerem Wohlbefinden – durch artgerechte Ernährung und die Kraft von Heilkräuter, Vitalpilzen und Aromaölen. Viele meiner Kunden unterschätzen die unterstützende Wirkung die in unserer Natur schlummert. Viele greifen lieber zu purer Chemie. Daher liegt es mir am Herzen, Hunde mit der Kraft der Natur zu unterstützen und Frauchen & Herrchen aufzuklären. 💚

 

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