[Hundebranche] 5 Tipps für einen guten Start

So tickt die Branche rund um den Hund

Mach es besser!

Seit mittlerweile über 3 Jahren bewege ich mich als Unternehmerin in der Hundebranche, und muss sagen, für mich als motivierte, begeisternde und vor allem positiv denkende Frau war es anfänglich sehr erschreckend. Lasst uns die Karten offen auf den Tisch legen – zwischen Ellbogentechnik und „Nicht- Gönnern“ ist es nicht immer einfach positiv zu bleiben.

Und in dieser Branche gibt es leider einige von diesen „Nicht-Gönnern“.

Warum, auch immer.

 

Verstehen werde ich es wohl nie, denn wir alle haben doch dasselbe Ziel – Das Wohlbefinden und das Zusammenleben von und mit Hund zu fördern. Wir sitzen alle in demselben Boot – leider vergessen das einige.

Wenn du dich selbstständig machst, wird der anfängliche Übermut der Motivation irgendwann weniger und die Zeit sich zu etablieren beginnt. Ja, aus dem Hobby wird dann tatsächlich Arbeit.

Wir wissen alle: das Leben ist kein Ponyhof, und alles was so schön rosarot erscheint, ist es oft vielleicht gar nicht. Selbstständig zu sein ist wunderschön (ich spreche aus Erfahrung 😉 ) – doch es ist, wie der Name schon sagt, eine Arbeit die man selbst und ständig tätigt.

 

Unter meinen Freunden gelte ich als Workaholic. Als junge Frau mit großen Zielen, die sie auch mit aller Kraft verfolgt, aber sich auch mal selbst dabei vergisst. Urlaub? — Puhh, das ist ein schwieriges Thema. Ich liebe meine Arbeit, ich liebe Hunde, ich liebe es mit Menschen über Hunde zu reden, die Zeit in Büchern zu verbringen und dabei über neue Ideen nachzudenken. Aus einer Idee wird Wirklichkeit, die andere wird verworfen. Die Selbstständigkeit ist ein ewiges Auf und Ab. Damit es aber mehr Höhepunkte werden, möchte ich dir für den Anfang meine 5 Tipps mitgeben.

Tipp 1: Du kannst nicht alles wissen.

Der erste Schritt ist natürlich mit Mut verbunden. Sich selbstständig zu machen, ist ein großer Schritt in eine Zukunft voller Abenteuer. Darauf sollte man definitv vorbereitet sein. Viele aber befürchten zu wenig zu wissen, um sich selbstständig zu machen. In den meisten Fällen ist das aber völliger Quatsch. Es ist okay, sich vor dem Schritt zu fürchten. Aber „zu wenig wissen“, das tun nur die wenigsten und nutzen den Glaubenssatz eher als bequeme Ausrede. 😉

Das Rad musst Du nicht neu erfinden. Es reicht für den Anfang, wenn du über die bereits vorhandenen Techniken und Möglichkeiten bescheid weißt UND dich dabei wirklich gut auskennst. Es ist okay zu sagen, dass man etwas nicht weiß – auch in Kundengesprächen. Umso wichtiger ist es  sich aus der eigenen Komfortzone zu bewegen. Also. Keine falsche Scheu! RAUS MIT DIR! 🙂

Tipp 2: Gewinne Freunde!

Pack deine Ellbogen schön wieder ein! An dieser Stelle muss ich euch etwas ganz persönliches erzählen. Ich habe meine beste Freundin und Seelenschwester in der Hundebranche kennenlernen dürfen! Und das wäre nicht möglich gewesen, hätte ich eine negative innere Einstellung gehabt. Es hilft einen Freund zu haben, der in derselben Branche arbeitet und mit dem man sich ehrlich austauschen kann. Bedeenke auch, dass wir gemeinsam mehr erreichen können. Gehe mit offenen Armen auf Menschen zu und lass dich überraschen wie viele dich ebenso mit offenen Armen empfangen werden.

Tipp 3: Erzähl jedem von deinem neuen Weg!

Und das ist vielleicht der schwierigste Tipp von allen.

Ich weiß, ich weiß… Ich kenne die Blicke und das Kichern. Viele Hundebesitzer und Nicht-Hundebesitzer verstehen meine Arbeit nicht. Trotzdem solltest du mit breiter Brust jedem von deiner Berufung erzählen. So gewinnst du auch in der Anfangsphase schnell Kundschaft! Immer im Gespräch bleiben ist ganz ganz wichtig. Du wirst nur gesehen, wenn du auch gesehen werden möchtest. Foren, Gruppen, Netzwerktreffen, Menschen auf der Straße, Geschäfte,.. Mit Tierärzten und anderen Branchenmitgliedern zusammenzuarbeiten kann den Kundenstock aufbauen.

 

Tipp 4: Erkenne Trends – und nutze sie!

 

Ein Beispiel? Schauen wir uns doch mal B.A.R.F.en an. Eine Fütterungsmethode, die derzeit mehr als nur ein Trend ist. Es entwickelt sich zu einer Lebenseinstellung. Manche bezeichnen es schon fast als Religion. JETZT erst werden Studien zu dieser Fütterungsemethode geführt, was uns auf jeden Fall dazu animieren sollte, stets informiert zu bleiben. Fortbildungen zu diesem Thema sollten auf jeder To-Do stehen. Lies und vergleiche Studien, bilde dich ständig weiter, schau Dokumentationen, lies Bücher und suche den Austausch zu Kollegen.

 

Tipp 5: Trau dich online zu sein!  

 

Einen guten Online-Auftritt zu haben, sollte im jetzigen Zeitalter dazugehören. Haben wir als Dienstleister keine gute Internetseite oder keine funktionierende Facebookseite, wirken wir auf potenzielle Kunden nicht vertrauenswürdig und sie entscheiden sich um. Ich habe viele meiner Kunden online gefunden und würde jedem Dienstleister empfehlen, sich in dieser Thematik schlau zu machen…

Über die Autorin, Paulina Adamczyk

Seit über 3 Jahren helfe ich als selbstständige Tierernäherungsberaterin Hunden zu mehr innerem Wohlbefinden – durch artgerechte Ernährung und die Kraft von Heilkräuter, Vitalpilzen und Aromaölen. Viele meiner Kunden unterschätzen die unterstützende Wirkung die in unserer Natur schlummert. Viele greifen lieber zu purer Chemie. Daher liegt es mir am Herzen, Hunde mit der Kraft der Natur zu unterstützen und Frauchen & Herrchen aufzuklären. 

 

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