Vitalpilze selber züchten

… so züchte ich Shiitake!  

Vor einiger Zeit habe ich mich dazu entschlossen, selbst Vitalpilze daheim zu züchten! Aus Neugier und vor allem der Faszination zu den Vitalpilzen. Entschieden habe ich mich für den Shiitake.

Ideal für Anfänger. Ich selbst hatte noch keine Erfahrung mit dem selbstständigen Anbau von Vitalpilzen, somit hat sich der Shiitake besonders gut angeboten. Denn dieser benötigt im Gegensatz den anderen Vitalpilzen weniger Luftfeuchtigkeit und das sonst so wichtige Gewächshaus, kann mit einem Filtersack ersetzt werden.

Über den Shiitake:  

Der japanische Name „Shiitake“ setzt sich aus „Take“ (=Pilz) und „Shii“ (=Pasania-Baum) zusammen und bedeutet wörtlich übersetzt „Pilz der auf dem Baum wächst“. Der Shiitake ist in Japan, Korea und China beheimatet und ist der Bevölkerung in seinen Eigenschaften schon seit circa 2000 Jahren bekannt.

Diesen Pilz könnte man auch als den „Ausgleichenden“ bezeichnen. Er soll das Qi, also die Lebensenergie, regulieren. Die im Shiitake enthaltenen Stoffe haben eine nachgewiesene pharmakologische Wirkung. Shiitake kann sich durch das enthaltene Eritadenin positiv auf die Leber auswirken und in weiterer Folge die Blutfettwerte beeinflussen.

Außerdem wird der Pilz bei Gelenkserkrankungen eingesetzt, da er entzündungshemmend wirkt. Auch bei Appetitlosigkeit kann mit diesem Vitalpilz nachgeholfen werden. In der traditionellen Medizin werden dem Pilz süß und neutral als Eigenschaften zugeteilt. Er soll Milz, Magen und Lunge (löst Verschleimungen) unterstützen.

Schritt 1: Die Pilzbrut

Die Pilzbrut wurde frisch auf Bestellung für mich angesetzt und per Post geliefert. Es handelt sich hierbei um Frischware die man umgehend nach Anlieferung verarbeiten sollte. Tipp: Hat man zu der Zeit keine freie Minute, hält die sogenannte Pilzbrut maximal 2 Wochen im Kühlschrank. Meine Pilzbrut habe ich bei tyorler Glückspilze bestellt (hier klicken)

Schritt 2: Die Vorbereitung:

Die Shiitake Fertigkultur wird aus dem Filterbeutel für das Myzelwacshtum entnommen und auf einen Teller oder ähnliches bei Zimmertemperatur (20-25 °C) aufgestellt. Um das Austrocknen zu vermeiden wird dann ein größerer Beutel über die Kultur gestülpt und mit einem Wasserzerstäuber (Sprüher) von innen befeuchtet.

Schritt 3: Geduld

Die Fertigkultur wird bei Zimmertemperatur gelagert – direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, vor Wind sollte die Kultur ebenso geschützt werden. Nach einigen Tagen habe ich die kleinen Mini-Pilze entdeckt, die sich gebildet haben. Oh, ich war so aufgeregt! Meine ersten Pilze sind gewachsen.

Nun durfte ich die Filterkultur zum ersten Mal auspacken und auf einen neuen frischen Teller stellen. Leider habe ich in der Lieferung keinen leeren Filterbeutel vorgefunden, aber ich habe einfach improvisiert und mir einen aus Folie gebastelt. Nun war die Reifung der Fruchtkörper an der Reihe. Ungefähr 7 Tage lang habe ich ein stetiges Wachstum beobachten können, dann habe ich mich dazu entschlossen, die Pilze zu ernten.

Schritt 4: Ernte

Wie auf dem Bild gut zu sehen, haben sich die Pilze bereits leicht nach oben gewölbt. Nun war der perfekte Zeitpunkt, sie zu ernten! Empfohlen wird die Pilze 2-3mal täglich zu ernten, denn sie sind nicht alle gleichzeitig fertig.

Die Pilze werden mit einem Messer unten am Stiel vom Substrat getrennt. WOW ich habe zu Hause in meinem Wohnzimmer annähernd 400g Shiitake gezüchtet.

Schritt 5: Verarbeitung

Nachdem wir die Ernte abgeschlossen haben, hatten wir die Wahl zwischen Lagerung im Kühlschrank, Einfrieren oder Trocknung. Ich habe mich für die Trocknung entschieden. Getrocknet habe ich in meinem Dörrautomaten bei ca. 40Grad – wärmere Temperaturen hätten wertvolle Inhaltstoffe zerstört. Dazu habe ich die ganzen Pilze zuerst fein gesäubert und anschließend in die Apparatur gelegt und über mehrere Stunden getrocknet. Das hat sehr gut funktioniert.

Der Wasseranteil war nach der Trocknung sehr gering und ich konnte die getrockneten Vitalpilze nun in einem Gefäß mit Luftzufuhr lagern.

Die Anwendung: 

 

Die getrockneten Pilze werden in einem Mörser zerkleinert und über das Futter des Hundes gegeben. Je kleiner sie zerkleinert werden, desto mehr kann der Körper aus dem Pilz gewinnen. Auch das Mahlen mit einer Mühle wäre möglich.

Die Pilze sollten mit einer Mahlzeit eingenommen werden. Die Dosierung unterscheidet sich je nach Größe des Hundes. Die Menge an Pilzpulver kann zwischen 800 – 3300mg liegen. Aber vorallem die Dosierung spielt in der Verabreichung eine große Rolle.

Noch mehr zu Vitalpilzen und zur genauen Dosierung erfährst du natürlich in der Dogtisch Academy! 😉 

 

Werde Kräuter, Vitalpilz &


Aroma-Berater für Hunde!

Mit der Online-Ausbildung von Dogtisch Academy lernst du alles was du brauchst, um als selbständiger Berater – selbstbewusst und sicher – Hunde mit der Kraft von Vitalpilzen, Kräutern und Aromaölen natürlich zu unterstützen. Mit Zertifikat! Derzeit ist die Anmeldung geschlossen. Trag dich unverbindlich ein und erfahre, wann die nächste Klasse startet.

Über die Autorin, Paulina Adamczyk

Seit über 3 Jahren helfe ich als selbstständige Tierernäherungsberaterin Hunden zu mehr innerem Wohlbefinden – durch artgerechte Ernährung und die Kraft von Heilkräuter, Vitalpilzen und Aromaölen. Viele meiner Kunden unterschätzen die unterstützende Wirkung die in unserer Natur schlummert. Viele greifen lieber zu purer Chemie. Daher liegt es mir am Herzen, Hunde mit der Kraft der Natur zu unterstützen und Frauchen & Herrchen aufzuklären. 

 

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken