Wurmkur für den Hund: Das musst du wissen

von | Mrz 1, 2019 | Hunde Blog, Naturheilkunde für Hunde

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Niemand mag sie und niemand möchte sie eigentlich näher kennenlernen, weil sie uns verängstigen und wir sie mit etwas Ekligem verbinden. Sie schleichen sich meist ganz heimlich in unser (Hunde-)Leben. Deutlich sichtbar sind sie für uns erst, wenn es im Prinzip zu spät ist. Leider ist es auch nicht möglich, sie vorbeugend zu bekämpfen, da jeden Tag, an jeder Ecke ein Kontakt mit ihnen möglich ist. Die Behandlung ist oft nicht ganz einfach und unter Umständen sehr langwierig.

Die Rede ist von Würmern und anderen Endoparasiten.

Heute möchte ich dir verschiedene Parasiten vorstellen, ebenso möchte ich etwas darüber erzählen, wie sie in den Hundekörper gelangen, wie du einen eventuellen Befall erkennst und schließlich Möglichkeiten aufzeigen, wie du sie mit natürlichen Mitteln bekämpfen kannst. Auch natürliches Entwurmen beim Hund ist möglich.

An dieser Stelle ist es wichtig, eine umfassende Diagnose beim Tierarzt stellen zu lassen. Du musst wissen, um welche Parasiten und Würmer es sich handelt, um adäquat reagieren zu können und deinen Hund vor schwerwiegenden Folgen des Befalls schützen zu können. Dann wirkt auch eine natürliche Wurmkur beim Hund!

Unbehandelt sind einige Parasiten für deinen Hund lebensbedrohlich, sodass ein Handeln immer erforderlich ist und manchmal dann eben doch der Griff zur Chemiekeule unumgänglich ist, um Schlimmeres zu verhindern.

 

Hund entwurmen: Welche Wurmkur?

 

Welche Wurmkur für den Hund die richtige ist, hängt davon ab, welcher Endoparasit sich deinen Liebling als Wirt ausgesucht hat. Ich möchte dir im Folgenden einen Überblick über die verschiedenen Wurmarten und Endoparasiten beim Hund geben, damit du alle davon einmal gesehen hast. Das erleichtert die Diagnose.

 

Helminthen beim Hund

Als Helminthen bezeichnet man Würmer, die vom Hund oral aufgenommen werden und sich dann im Hundekörper ansiedeln. Diese Würmer sind mehrzellige endoparasitäre Organismen. Häufig wird auch der Begriff „Eingeweidewürmer“ verwendet, was die Sache nicht wirklich sympathischer macht.

Die Wissenschaft streitet sich seit vielen Jahren, da die Zusammenfassung unter dem Begriff “Würmer” den verschiedenen anatomischen und morphologischen Besonderheiten widerspricht, aber auch hier überlassen wir es den Fachleuten und bleiben bei dem Begriff Würmer.

Innerhalb des Wirts vermehren sich die Würmer und können mitunter schwere Symptome verursachen. Genauso kann ein Wurmbefall völlig beschwerdefrei ablaufen. Auch hier ist nur über eine Untersuchung beim Tierarzt Sicherheit zu erlangen, ob dein Hund befallen ist oder nicht. Ach ja, ganz spannend ist, dass es spezialisierte Wissenschaftler für Würmer gibt, die sich Helminthologen nennen – hmm, also für mich wäre das nichts.

Und streng genommen ist unser liebster Gartenhelfer – der Regenwurm – als Mitglied der Familie der Ringelwürmer durchaus als ein Verwandter einzuordnen. Aber wer kann sich seine Verwandten schon aussuchen …

Im Gegensatz zu den für uns hier thematisierten Endoparasiten zählt übrigens der in der Medizin immer populärer werdende Blutegel als Ektoparasit ebenfalls zu den Würmern. Und einige Würmer können sogar in der Tiefsee leben und haben dort ihren Lebensraum.

 

Trematoden (Plattwürmer) beim Hund

Sie gehören zu den sogenannten Plattwürmern und sie sind auf der ganzen Welt zu Hause. Über 6.000 Arten sind bislang bekannt und man vermutet, dass es noch einige unentdeckte Arten gibt. Wie der Name schon sagt, haben sie einen abgeflachten Körper und sind im Gegensatz zum oben genannten Regenwurm eher platt als rund.

Übertragen werden sie durch ungewaschenes Obst und Gemüse. Aber auch durch das Schlecken an den Genitalien anderer Hunde kann sich dein Hund infizieren. Genauso gehört das Kotfressen zu den häufigsten Übertragungsmöglichkeiten beim Hund.

Trematoden sind Saugwürmer, an deren Bauchseite sich Haftorgane befinden. Sie gehören zu den parasitär lebenden Würmern. Sie halten sich mit Hilfe der Saugorgane am oder im Körper des Wirts fest. Durch seinen Aufbau schafft es dieser Parasit, sich vor den Verdauungsenzymen und Angriffen durch dessen Immunsystem zu schützen.

Die Symptome für einen Befall können unterschiedlich sein. Zu Beginn der Erkrankung kann es zu einer fieberhaften Allgemeinerkrankung kommen. Blutiger Urin und blutige Schleimauflagerungen am Stuhl sind ebenfalls möglich.

Bei einem langjährigen Befall können auch Leberschäden oder Veränderungen des Dickdarms, der Blase und der ableitenden Harnorgane auftreten. Es besteht auch die Gefahr einer Bilharziose, welche jedoch bei rechtzeitiger Diagnose gut behandelbar ist.

 

Cestoden (Bandwürmer) beim Hund

Die häufigsten Cestoden oder Zestoden beim Hund sind Gurkenkern- oder Kürbiskernbandwürmer. Leider werden Bandwürmer oft erst sehr spät erkannt und können sich bis dahin ungehindert im Hund entwickeln. Auch sie gehören zu den Plattwürmern und es gibt mehr als 3.500 Arten weltweit.

Je nach Entwicklungsstadium befallen sie unterschiedliche Organe des Hundes oder auch des Menschen. Sie haben zumeist eine weiße bis gelbliche Farbe. Der Kopf ist mit Saugnäpfen ausgestattet und viele Arten haben ebenfalls eine Art Hakenkranz.

Außerdem bestehen sie aus vielen Bandwurmgliedern (bis zu mehreren Tausend) So können die Würmer eine Länge von 2 mm bis zu stattlichen 20 m erreichen. Cestoden verfügen über keinen eigenen Darm, sondern nehmen die Nährstoffe direkt aus dem Darm des Wirts über ihre Körperoberfläche  auf.

Bandwürmer sind Zwittern, die für die Vermehrung ein bis zwei Zwischenwirte für die verschiedenen Entwicklungsstadien benötigen. Zu nennen sind der Fischbandwurm, der Rinderbandwurm, der Schweinebandwurm sowie der Hunde- und der Fuchsbandwurm. Zwischenwirte für den Bandwurm sind zum Beispiel Flöhe und Milben.

Symptome für einen Befall können leichter Durchfall, Verstopfung, Abmagerung und Abgeschlagenheit sein. Im fortgeschrittenen Stadium sind die Würmer im Kot sichtbar.

 

Nematoden beim Hund

Sie werden auch Fadenwürmer oder Älchen genannt. Diese Würmer kommen auf die stattliche Zahl von über 20.000 Arten, welche von den eisigen Polarregionen bis zum Äquator vorkommen. Schätzungen zufolge stellen sie ca. 81 % aller tierischen Organismen.

Die Form dieser Würmer ist lang und im Querschnitt rund. Im Gegensatz zu anderen Würmern haben sie eine große, muskulöse Mundöffnung und eine Art Augen als Richtungsorgane. Der größte bekannte Fadenwurm ist das in der Pottwalplazenta lebende Placentonema gigantissimum Weibchen. Es hat einen Durchmesser von 2,5 cm und eine Länge von bis zu 8,40 m.

Die Hautoberfläche besteht aus einer Masse an zellulärem Material, was durch die Absonderung von einer dicken Cuticula einen unglaublichen Schutz vor Austrocknung und schädlichen Umwelteinflüssen bewirkt.

Außerdem gibt es ein zwar einfaches, aber sehr funktionales Nervensystem. Bei den Fadenwürmern gibt es männliche und weibliche Exemplare. Was die Nahrung angeht, sind auch sie nicht wählerisch. Der für uns wichtigste Fadenwurm ist der Trichinella Spiralis. Er lebt parasitär im Hundekörper. Die Inkubationszeit beträgt 8-14 Tage.

 

Können Hundewürmer auf Menschen übertragen werden?

 

Diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer, deren geliebte Vierbeiner Opfer eines Wurmbefalls wurden. Kein Wunder, schließlich steht hier neben der Gesundheit des Hundes auch die eigene auf dem Spiel.

Und die Antwort darauf lautet: Ja! Eine der häufigsten Wege, wie sich Menschen mit Würmern jeglicher Art infizieren, ist über den Kontakt mit infizierten Tieren – zu denen auch unsere Hunde gehören.

Es macht also nicht nur deinem Hund zuliebe Sinn, ganz genau hinzuschauen, ob du nicht das eine oder andere Anzeichen für Würmer erkennst. Schließlich sind Würmer wirklich nichts Schönes!

 

Was kostet eine Entwurmung beim Hund?

 

Würmer werden beim Hund meist medikamentös behandelt. Die Präparate dafür kosten zwischen drei und 15 Euro pro Tablette. Wie viele Tabletten dein Hund braucht, hängt von der Schwere des Wurmbefalls und vom Körpergewicht deines Hundes ab. Hier weiß dein Tierarzt Bescheid und wird dir die richtige Dosis empfehlen.

 

Wie lange dauert eine Wurmkur beim Hund?

 

Man sagt, dass eine Wurmkur im Hundekörper rund 24 Stunden wirkt und in dieser Zeit alle Würmer und deren Entwicklungsstadien im Hundekörper abgetötet und ausgeschieden werden. Nach dieser Zeit ist der Hund wurmfrei.

Die Wurmkur wirkt allerdings noch nach, indem sie dafür sorgt, dass sich eine zeitlang keine neuen Wurmeier mehr einnisten können. Diese Wirkung hält ungefähr vier Wochen lang an.

 

Wie oft muss man den Hund entwurmen?

 

Diesbezüglich scheiden sich oftmals die Geister und eine klare Regelung gibt es nicht. Allerdings gilt: Je risikoreicher der Hund lebt, umso öfter solltest du auch eine Wurmkur durchführen.

Was bedeutet das konkret? Wenn dein Hund wenig Auslauf im Freien und wenig Kontakt zu Artgenossen oder kleinen Kindern hat, ist eine Wurmkur in der Regel ein- bis zweimal im Jahr vollkommen ausreichend.

Je häufiger dein Hund jedoch Kontakt zu anderen Artgenossen oder kleinen Kindern hat, unbeaufsichtigt draußen herumläuft oder dazu neigt, Kot zu fressen, umso häufiger solltest du auch eine Wurmkur in Betracht ziehen. In der Regel wirkt eine Wurmkur aus der Apotheke für etwa vier Wochen. Häufiger als jeden Monat musst du deinen Hund also keinesfalls entwurmen.

Nachdem bei jeder Wurmkur die Darmflora des Hundes in Mitleidenschaft gezogen wird, ist es ratsam, nicht immer gleich präventiv zu entwurmen, sondern regelmäßig eine Kotanalyse durchführen zu lassen, die Aufschluss darüber gibt, ob der Hund mit Würmern befallen ist. Diese Analyse kann dein Tierarzt vornehmen.

Es gibt jedoch auch natürliche Alternativen zur chemischen Wurmkur. Diese helfen deinem Hund dabei, ein Milieu zu schaffen, in dem sich Würmer und andere Parasiten unwohl fühlen, und dienen daher als sinnvolle Präventionsmaßnahme. Diese möchte ich dir im Folgenden vorstellen.

 

 

 

Würmer beim Hund präventiv vorbeugen

 

Nachdem die Darmflora deines Hundes unter regelmäßigen Wurmkuren leiden kann, finde ich es viel wichtiger, ein paar Regeln im Alltag zu beachten, die schon sehr viel zu einer Vorbeugung beitragen können:

• Halte die Näpfe deines Hundes sauber. Sie sollten nach jeder Mahlzeit heiß abgewaschen werden. Auch der Trinknapf sollte jeden Tag heiß ausgewaschen werden. Nutze nur Näpfe, die auch heiß gewaschen werden können.

• Lass übrig gebliebenes Futter nicht herumstehen. Was dein Hund nach einer Viertelstunde nicht gefressen hat, kommt weg.

• Sorg dafür, dass dein Hund keinen fremden Kot aufnimmt.

• Wasche alle Handtücher, Decken etc. regelmäßig so heiß wie möglich.

• Füttere nur hochwertiges Futter aus zuverlässigen Quellen. Das gilt für Frischfleisch, Dosenfutter, Trockenfutter etc., genauso wie für Zusätze, Kräuter, Gemüse und alles, was sonst noch im Napf landet. Wasche jedes Gemüse, Obst und Kräuter gut, bevor du sie fütterst.

• Vermeide, dass dein Hund aus stehenden Gewässern trinkt. Dazu gehören auch Pfützen und Lachen, die älter sind.

• Lerne deinen Hund zu lesen. Du bist hier der Profi und du erkennst am besten, wenn mit deinem Liebling etwas nicht stimmt.

• Suche im Zweifel den Tierarzt auf, denn ein Besuch dort schafft Sicherheit und kann deinem Hund viel Leid ersparen.

 

Wie ich bereits am Anfang geschrieben habe, gibt es keine 100-prozentige Vorbeugung gegen Endoparasiten. Aber auch hier gilt natürlich, dass ein gesunder Organismus mit Eindringlingen viel besser umgehen kann als ein vorbelasteter Körper.

Ein wichtiger Punkt ist auch, das Immunsystem deines Hundes gesund zu halten. Gerade vorbelastete Hunde sollten immer gut mit allen notwendigen Inhaltsstoffen versorgt sein, sodass der Körper bestmöglich geschützt ist. Hier ist natürlich auch ganz viel Wert auf eine gesunde Darmflora zu legen.

Wenn du mehr wissen möchtest, kann ich dir die Ausbildung zum Hundeernährungsberater von Dogtisch Academy empfehlen.

 

Hund natürlich entwurmen: Mit diesen Hausmitteln klappt’s!

 

Im Folgenden möchte ich dir aber noch einige natürliche Möglichkeiten vorstellen, die du vorbeugend oder auch begleitend in Bezug auf Endoparasiten einsetzen kannst. All diese Mittel solltest du aber zunächst vorsichtig bei deinem Hund testen, damit eine Unverträglichkeit oder Allergie ausgeschlossen werden kann. Sonst könnten die Naturmittel mehr Schaden anrichten, als dass sie Nutzen bringen.

 

Kürbiskerne

Der Kürbis an sich ist sehr beliebt und das nicht nur zu Halloween, sondern auch bei Hunden! Dass diese kleinen Kerne aber auch eine medizinische Wirkung haben, ist noch nicht so bekannt. Kürbiskerne beinhalten viele wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente. Außerdem die Vitamine A, B1, B2, B6 und C sowie ungesättigte Fettsäuren.

Zudem wird Kürbiskernen nachgesagt, dass sie beim Verzehr die Laune heben und gegen Blasen- und Nierenleiden helfen.

Nun benötigen wir aber für die kurmäßige Anwendung bei Endoparasiten beim Hund gar nicht so sehr die positiven Inhaltsstoffe des Kürbis, sondern vielmehr einen Stoff, der zu den Giften gehört: das Cucurbitacin.

Dieses kann bei den Parasiten nämlich eine Lähmung bewirken, die dazu führt, dass sie nicht mehr in der Lage sind, sich an der Darmwand festzuhalten. Der Hundedarm kann die unerwünschten Mitbewohner ausscheiden. Wichtig ist, die Dosierung zu beachten, da ein übermäßiger Verzehr auch deinem Hund schaden könnte.

Die Empfehlung ist 1 Teelöffel (ca. 10 g)  je 10 kg Hunde-Körpermasse pro Woche.

Knoblauch

Über den Knoblauch wurde auch schon viel geschrieben und es ist wahrlich kein Geheimnis mehr, dass diese Knolle ein kleines Wunderwerk der Natur ist. Noch immer hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Knoblauch für Hunde giftig sei und darauf muss ich an dieser Stelle näher eingehen.

Natürlich sollte Knoblauch niemals als Grundnahrungsmittel für den Hund genutzt werden. Ich stelle im Zusammenhang mit Endoparasiten eine kurmäßige und zeitlich begrenzte Anwendung vor, die bei entsprechender Anwendung keinen Schaden beim Hund verursacht.

Vorsicht geboten ist bei Hunden, die vorbelastet sind und zum Beispiel Nierenprobleme haben. Auch bei den Hunderassen Shiba Inu und Akita sollte man vorsichtig sein, da diese zuweilen eine angeborene Abnormalität der roten Blutkörperchen aufweisen können.

Die toxische Dosis für einen Hund liegt bei ca. 5 g je kg Körpermasse pro Woche und sollte keinesfalls erreicht werden. Der Knoblauch enthält viele schwefelhaltige Aminosäuren, die antiparasitär wirken.

Winzige Mikroben (Kleinstlebewesen wie z. B. Viren, Bakterien und Pilze, aber auch bestimmte Endoparasiten) können so aus dem Körper des Hundes vertrieben werden. Der Knoblauch hat außerdem eine antiseptische, antibakterielle und antimykotische Wirkung.

Die Dosierung ist ½ Knoblauchzehe je 10 kg Körpermasse pro Woche.

Kokosnuss

Im Handel bekommst du inzwischen haufenweise hochwertige Kokosprodukte in Form von Öl, Flocken oder ganzen Kokosnüssen.

Die Kokosnuss macht das Darmmilieu wurmwidrig und hat eine antiparasitäre Wirkung. Diese können wir uns zunutze machen, zumal Kokosprodukte von den meisten Hunden sehr gut vertragen werden und die meisten Hunde den Geschmack mögen.

Die Dosierung für Kokosflocken ist 1 Teelöffel pro 10 kg Körpermasse pro Woche. Die Dosierung für Kokosöl ist 1 Teelöffel pro 10 kg Körpermasse pro Woche.

Kurkuma gegen Würmer beim Hund

Kurkuma ist nicht nur lecker, sondern auch eine meiner heiß geliebten Wunderwaffen gegen allerlei Wehwehchen. Und auch in dieser Auflistung darf der Kurkuma keinesfalls fehlen. Da er eine antimikrobielle Wirkung entfaltet und gleichzeitig antiseptisch wirkt, kann er bei Endoparasiten wertvolle Dienste leisten. Er ist in der Lage, Darmwürmer abzutöten.

Ich möchte daher im Folgenden noch einmal auf das wundervolle Rezept von Paulina für die goldene Paste hinweisen:

 

Für die Zubereitung benötigst du:

• 125 ml Wasser

• 25 g Kurkuma

• 40 ml Kokosöl

• eine Prise Pfeffer

 

Das Wasser wird zusammen mit dem Kurkuma aufgekocht. Nach einer Weile sollte eine festere Konsistenz entstehen. Ist die Masse zu fest, gib noch etwas Wasser dazu, ist sie zu flüssig, füge noch etwas Kurkuma hinzu. Nun nimmst du die Masse vom Herd und fügst langsam das Kokosöl hinzu. Wenn die Masse handwarm ist, kann der Pfeffer dazu gegeben werden. Das Ganze füllst du in ein Schraubglas. Im Kühlschrank hält sich die Paste ca. 2-3 Wochen.

Gewöhne deinen Hund langsam an die goldene Paste. Gib zunächst über eine Woche nur eine erbsengroße Menge. Danach dosierst du wie folgt:

• Kleine Hunde 2-3 x täglich ¼ Teelöffel

• Mittelgroße Hunde 2-3 x täglich ½ Teelöffel

• Große Hunde ab 40 kg 2-3 x täglich 1 Teelöffel

 

Aber Achtung: Naturheilmittel sind zur Unterstützung gedacht! Ist dein Hund tatsächlich von Würmern befallen, geh bitte sofort zum Tierarzt und lass dir die passende Wurmkur verschreiben!

 

Heilkräuter gegen Endoparasiten beim Hund

 

Einige Kräuter sind in der Lage, im Darm ein Klima zu schaffen, das es den unerwünschten Eindringlingen schwer macht, sich einzunisten. Hierzu gehören Oregano, Majoran, Thymian, Brunnenkresse, Ingwer und Estragon.

Ein beliebtes Rezept zur Bekämpfung von Würmern beim Hund ist eine Mischung aus Kräutern und Buttermilch. Die Zubereitung ist ganz einfach und deshalb hier noch einmal das Rezept:

Du nimmst je 2-3 Esslöffel Majoran, Thymian und Oregano und mischst es mit 500 ml Buttermilch (keine fettreduzierte). Dieses Gemisch lässt du ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen. Die ätherischen Öle entfalten in dieser Zeit ihre volle Wirkung.

Du kannst deinem Hund im Akutfall 3-4 x täglich bis zu zwei Esslöffel davon geben und danach 1-2 x täglich. Die Kur kannst du über drei Wochen durchführen.

 

Fazit

 

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, auf natürlichem Weg gegen Endoparasiten vorzugehen. Je eher sie entdeckt werden, desto einfacher ist es, sie loszuwerden. Leider ist das nicht immer möglich, da die kleinen Plagegeister sich ganz heimlich in unser Leben schleichen können.

Ich hoffe trotzdem, dass du und dein Hund davon verschont bleiben. Aber für den Fall, dass das nicht immer klappt, hast du nun ein paar Ideen parat, um selbst tätig zu werden.

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Autorin - Katrin Wolf


Als Dorfkind bin ich mit Tieren groß geworden und mich haben seit vielen Jahren Hunde, Pferde und Katzen durchs Leben begleitet. Meine Leidenschaft für Kräuter habe ich von meiner Großmutter, die immer einen Schrank voll mit Tee und allerlei Gebräu hatte..

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